KI-Verkaufsberatung kann Fragen direkt am Fahrzeug beantworten und ein persönliches Gespräch vorbereiten. Damit daraus eine durchgängige Beratung entsteht, braucht das Autohaus eine klare Aufgabenverteilung: Die KI unterstützt die erste Orientierung, das Verkaufsteam prüft offene Punkte, begleitet die Entscheidung und vereinbart die nächsten Schritte mit dem Kunden.
Eine Kundin steht vor einem Gebrauchtwagen. Sie möchte wissen, welche Assistenzsysteme vorhanden sind. Der Verkäufer ist gerade in einem anderen Gespräch. Über einen QR-Code oder NFC-Chip startet sie die Beratung auf ihrem Smartphone. Später kommt der Verkäufer hinzu. Wie setzt er das Gespräch fort, ohne dass die Kundin alles noch einmal erzählen muss?
Welche Aufgaben die KI übernehmen kann
evo.rep ermöglicht einen digitalen Dialog am Point of Sale. Auf Grundlage der verfügbaren Produkt- und Händlerinformationen beantwortet das System Fragen und unterstützt dabei, Wünsche zu konkretisieren. Möchte der Kunde persönlichen Kontakt, können seine Kontaktdaten und relevante Gesprächsinhalte mit seiner Zustimmung an das Verkaufsteam übergeben werden.
Für die Aufgabenverteilung bedeutet das: Wiederkehrende Informationsfragen können bereits vor dem persönlichen Gespräch geklärt werden. Welche Ausstattung ist hinterlegt? Welche Anforderungen nennt der Interessent? Was möchte er als Nächstes tun? Die Antworten schaffen einen Ausgangspunkt für die weitere Beratung. Fehlende oder widersprüchliche Produktangaben gehören dabei auf die Liste der offenen Punkte.

Wo der persönliche Verkäufer anknüpft
Der Verkäufer liest die vorhandenen Informationen und prüft zunächst, ob sie noch zum aktuellen Anliegen passen. Ein möglicher Einstieg lautet: „Sie haben sich bereits über die Assistenzsysteme informiert. Welche Funktion möchten Sie am Fahrzeug genauer kennenlernen?“ So merkt die Kundin, dass ihr bisheriges Gespräch berücksichtigt wird.
Anschließend kann der Verkäufer Funktionen vorführen, Rückfragen einordnen und gemeinsam mit ihr prüfen, was im Alltag tatsächlich hilfreich ist. Bei einer Probefahrt lässt sich etwa erleben, ob die Bedienung verständlich ist. Individuelle Konditionen, die Bewertung einer Inzahlungnahme oder verbindliche Zusagen übernimmt das Team entsprechend seinen Zuständigkeiten.
Auch die Prioritäten können sich verändern. Vielleicht war zunächst ein Ausstattungsmerkmal entscheidend, vor Ort zählt plötzlich der Sitzkomfort stärker. Der Verkäufer sollte solche Veränderungen ausdrücklich aufnehmen. Eine digitale Zusammenfassung ist eine Gesprächsgrundlage, die im persönlichen Kontakt überprüft und ergänzt wird.
Welche Regeln das Verkaufsteam braucht
Die Verkaufsleitung sollte festlegen, wer eingehende Anfragen übernimmt und wer bei Abwesenheit vertritt. Ebenso wichtig ist ein realistischer Zeitraum für die Rückmeldung. Kunden sollten erkennen können, wann sie mit persönlichem Kontakt rechnen dürfen. Eine Anfrage außerhalb der Beratungszeiten darf dabei keine sofortige Erreichbarkeit eines Mitarbeiters suggerieren.
Zum Ablauf gehört außerdem, dass Verkäufer die Informationen vor der Kontaktaufnahme lesen. Offene Fragen müssen beim zuständigen Kollegen ankommen. Wenn eine Angabe unklar ist, wird sie mit dem Kunden oder anhand der Produktdaten geklärt. Das Team sollte gemeinsam besprechen, welche Informationen dafür hilfreich sind und welche im Alltag fehlen.
Der persönliche Zugang muss sichtbar bleiben. Ein Kunde, der direkt mit einem Mitarbeiter sprechen möchte, braucht einen verständlichen Weg dorthin. Die digitale Beratung sollte als freiwillige Möglichkeit vorgestellt werden, etwa für die Zeit, in der das Team bereits andere Besucher betreut.
Wie sich die Zusammenarbeit im Alltag prüfen lässt
Ein kurzer Test mit dem Verkaufsteam zeigt, ob der Ablauf funktioniert: Ein Kollege übernimmt die Kundenrolle, stellt eine konkrete Produktfrage und bittet um Kontakt. Anschließend prüft der zuständige Verkäufer, ob er das persönliche Gespräch mit den erhaltenen Informationen sinnvoll beginnen kann.
Dasselbe Prinzip lässt sich im Möbel- und Caravanhandel anwenden. Ein digital geklärtes Produktmerkmal kann beim Probesitzen oder bei der Besichtigung eines Reisemobils erneut aufgegriffen werden. Entscheidend ist, ob Kunden ihre Beratung fortsetzen können und das Team verlässlich übernimmt.
Sehen Sie in der evo.rep-Demo, wie digitale Beratung den persönlichen Kontakt vorbereitet. Besprechen Sie anschließend mit uns, wie die Aufgabenverteilung in Ihrem Betrieb aussehen kann.